Funktionale Intertextualität und Wissenstradierung im zeitgenössischen Kontext am Beispiel jüdischer Figuren und Stereotype in ausgewählter Literatur

Zuletzt aktualisiert am 20. Dezember 2025

Abstract

Antijüdische Stereotype und Vorurteile sind tief in Kultur und Gesellschaft verwurzelt und finden sich seit der Antike in Literatur, Kunst und Alltag. Literarische Werke greifen diese tradierte Bildsprache auf, gestalten sie neu oder transformieren sie, wobei sowohl historische als auch zeitgenössische Werke einbezogen werden. Der Text beleuchtet, wie jüdische Figuren verschiedenartig inszeniert werden, welche Funktionen Stereotype erfüllen und welche intertextuellen Bezüge zwischen Werken und kulturellem Gedächtnis bestehen – ein Überblick, der neugierig auf die vertiefende Analyse macht. Wer mehr erfahren oder Zugang zu weiterführenden Materialien erhalten möchte, kann sich gerne direkt an mich wenden.

Katrin Beißner

Worum geht es?

Dieser Blog dient dem Interpretieren von Literatur, Filmen und Kunst, individuellen Erfahrungen und der Realität. Die Analysen und Interpretationen erfolgen als Gedankenexperimente im Rahmen einer Beschäftigung mit dem Erzählen, literarischen Figuren, historischen Personen sowie realen Menschen unter Anwendung literaturwissenschaftlicher Theorien und Methoden.

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Vernetztes Erzählen: Zwei Skizzen zu Figuren, kleinen Formen und ihrer Funktion in Veit Warbecks Die schöne Magelone

Erstveröffentlicht in: Germanisch-Romanische Monatsschrift 74 (2024), H. 3, S. 265-282. [Verfügbar unter: https://grm.winter-verlag.de/article/GRM/2024/3/4] Verlagsversion. Dieser Text ist die akzeptierte Manuskriptversion. Archiviert im Repositorium der SuUB Bremen, DOI: https://doi.org/10.26092/elib/6027 Abstract: The analysis is dedicated to the concept of characters…