Der Zauberer von Oz: Conditio humana im blinden Fleck der Figuren
Der Zauberer von Oz bzw. The Wonderful Wizard of Oz von Lyman Frank Baum ist ein bekanntes amerikanisches Märchen und hat in den USA so in etwa denselben Stellenwert wie hierzulande die Märchen der Gebrüder Grimm. Zumindest das für den Film The Wizard of Oz (1939) komponierte Lied Over the Rainbow oder Somewhere Over the…
Grenzen der Erkenntnis: McEwans Was wir wissen können als literarische Reflexion über Wahrheit und Überlieferung
Der Roman Was wir wissen können von Ian McEwan greift ein Thema auf, das besonders für mich als Literaturwissenschaftlerin äußerst interessant ist: Wie viel lässt sich mit Quellensichtung, Wissen über Biographien, zeitgenössischem Kontext, literarischen Werken und Aussagen von Zeitzeugen über die vergangene Wahrheit rekonstruieren? Für die Beantwortung dieser Frage versetzt McEwan seinen Protagonisten in die…
Intermedialität in der Kunstvermittlung: Thomas Schlessers Monas Augen
Wie moderne Kunstpädagogik durch intermediale Ansätze revolutioniert wird Was passiert, wenn Leonardo da Vincis Mona Lisa plötzlich zu sprechen beginnt? Thomas Schlesser macht in seinem Werk Monas Augen genau das möglich: Er lässt Kunstwerke sprechen, indem er die Grenzen zwischen Bild und Wort über seine Figuren durchbricht. In einer Zeit der visuellen Überreizung – von…