Kleiner Mann – was nun? Zusammenfassung, Analyse und Interpretation von Hans Falladas Gesellschaftsroman
In den Wirren der Weltwirtschaftskrise entstand mit Hans Falladas Roman Kleiner Mann – was nun? 1932 ein literarisches Zeitdokument von historischer Authentizität. Der Roman traf mit seiner Wirklichkeitsgetreuen Darstellung den Nerv einer ganzen Generation und wurde über Nacht zum Bestseller. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass Fallada die Ängste, Hoffnungen und den täglichen…
Stolz und Vorurteil – Jane Austens zeitloser Roman über Liebe, Missverständnisse und gesellschaftliche Konventionen
Jane Austens Roman Stolz und Vorurteil bzw. im englischen Original Pride and Prejudice aus dem Jahr 1813 gilt als einer der meistgelesenen Romane der Weltliteratur. Die britische Autorin erzählt die Geschichte der stolzen Elizabeth Bennet und dem voreingenommenen Mr. Darcy (oder ist es andersherum?), deren anfängliche Abneigung sich nach einigem Wirren in Liebe verwandelt. Hinter…
Heinrich Manns Der Untertan – ein zeitloser Spiegel deutscher Mentalität
3. Dezember | Heinrich Manns satirischer Roman Der Untertan (1914/1918) ist nicht nur ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur, sondern auch ein sehr lustig zu lesendes. Wenngleich nicht so lustig wie Catch 22, aber jedem das seine. Mit ironischem Spott zeichnet Heinrich Mann das Porträt eines opportunistischen Emporkömmlings im wilhelminischen Deutschland und entlarvt dabei die…
Buffy – Kulturelle Diskurse, Thanksgiving und Kolonialismus
Was haben die Serie Buffy – im Bann der Dämonen, der französische Philosoph Michel Foucault, die Kolonialisierung Nordamerikas und Thanksgiving gemeinsam? Mehr als man auf den ersten Blick denken würde. Doch eines nach dem anderen. Bei Thanksgiving handelt es sich um einen traditionellen Feiertag in den Vereinigten Staaten und Kanada, der auf das Jahr 1621…
Catch 22 – Joseph Heller – Absurdität der Conditio humana
Catch 22 von Joseph Heller ist eines meiner Lieblingsbücher. Nicht so, wie Michael Endes Die unendliche Geschichte, aus der man zu jeder Zeit in jedem Lebensalter neue Erkenntnisse über das Leben gewinnen kann. Nicht so, wie Jane Austens Stolz und Vorurteil, das ich manchmal lese, weil ich irgendwo doch Romantikerin bin. Nicht so, wie Chimamanda…
Masse Mensch – Kurt Tucholsky
Ich bin die Masse.Ich bin niemand und alle.Ich fühle mich und ahne dumpf, was ich will.Wenn ich mich einmal zusammenballe,wird das einzelne Ding in mir still.Ein Ruf nur:»Rule Britannia –!« Untertauchen in mir Angestellte und Fabrikanten,Volksschullehrerinnen und Präsidenten vom Fußballverein;alle sehen mit dem gleichen gespanntenAusdruck nach vorn – alle sind nur noch einLeib, ein Herz,…